Zero Day · Solstice Edition 2026

Der stille Sonntag.

24 Stunden ohne Handy. Ohne Laptop. Ohne Fernsehen. Ohne Stream.
Ein Tag, an dem du wieder hörst, was du seit Jahren übertönst.

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Wann hast du das letzte Mal nichts entschieden?

Du steuerst Menschen, Budgets, Quartale. Du triffst pro Tag mehr Entscheidungen als der Durchschnittsmensch pro Woche. Dein Telefon hat dich heute Morgen geweckt, dein Telefon wird dich heute Abend ins Bett bringen.

Dazwischen: 9.000 Mikro-Reize. Notifications. Deal Pipeline. Familien-WhatsApp. Bloomberg. LinkedIn. Mails, die "kurz" sind, aber nie kurz beantwortet werden können.

Du funktionierst. Aber du spürst es: Schlaf ist Verhandlungssache geworden. Aufmerksamkeit ein Luxus. Stille fühlt sich an wie ein Fehler im System.

Zero Day ist die Reset-Taste für dein Betriebssystem.


Was ist Zero Day?

Zero Day ist kein Wellness-Tag. Kein Retreat. Kein Meditationsworkshop.

Zero Day ist ein bewusster, dokumentierter Selbstversuch: 24 Stunden offline. Du bleibst, wo du bist. Du brauchst niemanden zu buchen, nirgendwo hinzufahren, nichts zu zahlen.

Wir liefern den Rahmen. Du lieferst die Bereitschaft.

Vorher: kurze Anmeldung, kurzer Status-Check (Schlaf, Energie, Stresslevel).
Während des Tages: ein analoges Begleitmaterial – ein gefaltetes Blatt mit Impulsen für den Tag.
Danach: ein zehn-Minuten-Fragebogen, der in eine wissenschaftliche Auswertung einfließt.

Du wirst Teil der ersten Kohorte einer Studie zu Reizentzug bei Führungskräften – durchgeführt vom Team hinter dem Offline Detox Retreat.


Drei Stimmen. Ein Tag.

Wir sind drei Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven auf die magische Wirkung der Stille.

Dr. med. Ingfried Hobert — Schulmediziner und einer der profiliertesten Ethnomediziner Deutschlands. Hat über Jahrzehnte das Wissen klassischer Heiltraditionen aus Tibet, China, Indien und der Andenwelt mit westlicher Medizin verbunden. Leiter des Qualitätszirkels Ethnomedizin der Ärztekammer Niedersachsen. Sein Beitrag zum Zero Day: die körperliche Ebene. Was im Nervensystem, im Hormonsystem, in der Atmung tatsächlich passiert, wenn der Reizstrom abreißt.

Dijana Wloka — Lehrerin und Ausbilderin in Ho'oponopono und Huna seit 2010, ausgebildet u. a. bei Thich Nhat Hanh und Serge Kahili King, verwurzelt in der vedischen Tradition. Mehrere tausend Menschen hat sie durch Vergebungs- und Transformationsprozesse begleitet. Ihr Beitrag: die seelische Ebene. Stille braucht keinen besonderen Ort, sagt sie. Sie passiert, wenn du bereit bist.

Jörg Weidenfeld — CEO, Restrukturierer, Sanierer mit zwanzig Jahren im Maschinenraum von Krisen. Schüler der Arbeit von Neville Goddard, Dr. Joe Dispenza, Bob Proctor und Napoleon Hill: Annahme schafft Realität. Das Innere bildet das Äußere ab. Sein Beitrag: die metaphysische Ebene. Warum der Zustand, in dem du operierst, mehr über dein Ergebnis sagt als jede Strategie.

Die meisten Führungskräfte führen sich selbst schlechter als jeden Mitarbeiter, den sie führen. Zero Day ist die korrigierende Maßnahme.


Was in 24 Stunden tatsächlich passiert

Wir versprechen dir keine Erleuchtung. Wir beschreiben, was die Forschung – und 1.100 Gespräche mit Menschen, die diesen Schnitt schon gemacht haben – uns gezeigt haben.

Körperlich

Schon nach drei bis vier Stunden ohne Bildschirmreize sinkt der Cortisolspiegel messbar. Die Herzratenvariabilität – ein zuverlässiger Marker für Resilienz – steigt im Verlauf des Tages. Augenmuskulatur, Nacken, Atmung lösen sich. Viele berichten von einer plötzlichen Müdigkeit am Nachmittag. Das ist kein Defekt. Das ist Schlafschuld, die zur Begleichung anklopft.

Geistig

Die ersten Stunden sind unangenehm. Das Gehirn sucht nach dem Reiz, den du ihm seit Jahren stündlich gegeben hast. Es wird unruhig, möglicherweise gereizt. Halte durch. Zwischen Stunde sechs und neun klärt sich der Strom. Es entstehen Lücken zwischen den Gedanken. In diese Lücken fallen Lösungen, die du seit Monaten suchst.

Seelisch

Was du tagsüber wegklickst, taucht abends auf. Konflikte, die offen sind. Gespräche, die du nicht geführt hast. Trauer, die du nicht zugelassen hast. Zero Day ist nicht der Tag, an dem du das alles lösen musst. Es ist der Tag, an dem du es überhaupt wieder bemerkst.

Spirituell

Ohne Bildschirm wird die Welt wieder dreidimensional. Licht, Geräusche, Geschmack, Berührung. Viele Menschen erleben in den späteren Stunden einen Zustand, den sie aus der Kindheit zu kennen meinen: dass das Leben einfach läuft, ohne dass sie es führen müssen. Das ist kein religiöses Erlebnis. Das ist dein Normalzustand, der dich wiederfindet.

Metaphysisch

Zero Day erlaubt dir, dich dabei zu beobachten. Du merkst, in welchem inneren Zustand du den meisten Tag verbringst. Und du merkst, dass dieser Zustand eine Wahl ist, die du ändern kannst. Das ist die teuerste Information, die ein Mensch über sich selbst besitzen kann.


Was Menschen sagen, die das gemacht haben

"Ich dachte, ich nehme mir einen Tag frei. Tatsächlich habe ich am Montag eine Entscheidung getroffen, die ich seit acht Monaten vor mir hergeschoben hatte. Ich wusste sie an dem Abend. Ich hatte sie nur nicht gehört." — CEO, Mid-Cap Industrieholding, Süddeutschland
"Bis zum Mittag war ich aggressiv. Habe drei Mal nach dem Telefon gegriffen. Gegen 16 Uhr bin ich auf dem Sofa eingeschlafen, vier Stunden. Mein letzter Schlaf dieser Qualität war 2019." — Partner, Family Office, Schweiz
"Der schwierigste Moment war zwischen 11 und 13 Uhr. Ich hatte Angst, etwas zu verpassen. Dann habe ich realisiert: Ich habe seit acht Jahren Angst, etwas zu verpassen. Jeden Tag." — Founder & CEO, Software Scale-up, Berlin
"Meine Frau hat geweint, als ich abends mit ihr geredet habe. Nicht weil das Gespräch traurig war. Weil ich präsent war. Sie sagte, das hätte sie zuletzt vor vier Jahren erlebt." — Geschäftsführer, Maschinenbau, Familienunternehmen
"Ich bin Investor. Mein Geschäft ist Information. Ich war überzeugt, dass ich es mir nicht leisten kann, einen Tag offline zu sein. Heute weiß ich: Ich kann es mir nicht leisten, nicht offline zu sein. Die Entscheidungen, die ich nach Zero Day treffe, sind besser. Messbar." — Managing Partner, Mid-Market PE Fund

Die einfachen Regeln

  1. Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen am 21. Juni 2026: kein Smartphone, kein Tablet, kein Computer, kein Fernsehen, kein Streaming. Auto, Backofen, Espressomaschine – alles erlaubt.
  2. Telefonische Erreichbarkeit für Notfälle: ein Festnetzanschluss oder ein altes Handy ohne Internet ist in Ordnung. Du bist nicht in einer Höhle. Du bist in Kontakt mit dem, was wirklich Kontakt braucht.
  3. Alleine oder zu zweit. Zero Day funktioniert solo. Er funktioniert auch mit Partner:in, wenn beide mitmachen. Mit unkooperativer Begleitung wird es schwierig.
  4. Keine Ersatzdrogen. Kein Roman, der dich genauso wegzieht. Kein Marathon-Lauf, der dich genauso ausschaltet. Es geht um Anwesenheit, nicht um Ablenkung mit anderen Mitteln.
  5. Wenn du fällst, fällst du. Niemand kontrolliert dich. Wenn du um 14 Uhr drei Minuten aufs Handy schaust: notiere es im Fragebogen. Auch das sind Daten.

Was du von uns bekommst


Und danach? Ein Wort zum Retreat.

Zero Day ist ein Test – für dich und für uns. Wenn du am Montagmorgen merkst, dass diese 24 Stunden mehr verändert haben als drei Wochen Urlaub, dann hast du die Frage beantwortet, die uns interessiert: Reicht ein Tag, oder brauchst du eine Woche?

Das Offline Detox Retreat ist die konsequente Vertiefung. Sieben Tage, kleine Gruppe, an einem bewusst gewählten Ort fernab des Lärms. Geführt von uns dreien. Termine ab Herbst 2026.

Wer Zero Day mitgemacht hat, bekommt zuerst Zugang.


Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um eine Registrierung, weil wir mit deinen Antworten eine echte Studie aufbauen wollen – und weil wir wissen wollen, wer am 21. Juni mit uns offline geht.

Ich bin dabei am 21. Juni 2026.

Zwei Minuten ausfüllen. Bestätigungsmail folgt. Vorbereitungsmail am 18. Juni.

Deine Daten bleiben bei uns. Keine Weitergabe. Keine Werbung. Auswertung anonymisiert. Datenschutz.


Häufige Fragen

Ich bin im Krisenmodus auf der Arbeit. Geht das überhaupt?

Wenn du gerade ein IPO, eine Restrukturierung oder ein lebensbedrohliches Ereignis managst: nein. Verschiebe. Zero Day ist kein Stunt. Er funktioniert nur, wenn du ihn dir leisten kannst – und in 90 % der Fälle kannst du es dir leisten, wenn du es vorbereitest.

Was, wenn etwas Wichtiges passiert?

Dann passiert es. Hinterlege bei einer Vertrauensperson, dass sie dich über Festnetz erreichen kann. Hinterlege eine Abwesenheitsnotiz. Informiere dein Team. In 24 Stunden lässt sich die Welt selten retten – aber oft besser sehen.

Brauche ich Erfahrung mit Meditation, Yoga, Spiritualität?

Nein. Du brauchst nichts mitzubringen außer der Bereitschaft, dich selbst zu beobachten.

Was, wenn ich es schon mal versucht habe und gescheitert bin?

Genau für dich ist Zero Day gemacht. Allein zu scheitern ist schwer. In einer Kohorte mit hunderten Gleichgesinnten und einem klaren Rahmen ist es leichter.

Kann ich meine:n Partner:in mitnehmen?

Ja. Die Anmeldung ist pro Person, damit die Datenerhebung sauber bleibt.


Ein Tag. Drei Stimmen. Eine Stille, die du nicht mehr loslassen willst.

Jetzt anmelden

Sonntag, 21. Juni 2026